
Burnout / Erschöpfungssyndrom
Wenn eine lang andauernde Belastung zur Überforderung wird und auch nicht zu vermeiden ist, kann es zum Burnout-Syndrom kommen. Nicht immer muss der Beruf schuld daran sein. Private oder persönliche Belastungen, wie etwa die Pflege eines schwerkranken Angehörigen führen nicht selten zu einem Zustand des Ausgebranntseins.
Jede/jeder kann betroffen sein. Burnout hat nichts mit persönlichem Versagen zu tun. Oft sind es sehr leistungsbereite und motivierte Menschen, die ausbrennen.
Warnsignale
» Ich finde es oft schwierig abzuschalten.»
» Ich ziehe mich vermehrt zurück.»
» Ich nehme oft Arbeitsprobleme mit in meine Freizeit. »
» Ich empfinde oft starken Widerwillen gegen meine Arbeit. »
» Ich habe den Spaß an den meisten Dingen verloren. »
» Ich leide unter Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit. »
» Ich erreiche mit immer mehr Energie immer weniger. »
» Ich brauche sehr viel Zeit, um mich zu erholen. »
» Ich fühle mich ausgelaugt und kraftlos. »
» Ich fühle mich seit mehr als sechs Monaten erschöpft.»
Ursachen von Burnout

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Arbeitsüberlastung
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fehlende soziale Unterstützung
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zu hohe Anforderung an die Arbeit
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keine oder mangelnde Einflussnahme
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fehlende Aufstiegsmöglichkeit
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schlechte Bezahlung
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großer Ehrgeiz, etwas zu erreichen
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hohe Erwartungen
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Menschen mit Führungsanspruch
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kritische Lebenssituationen (Scheidung, Krankheit, Verschuldung)
Merkmale und Symptome

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Änderung der Einstellung zur Arbeit und im Verhalten den Kolleginnen/Kollegen und/oder Vorgesetzten gegenüber sowie im Privatleben
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Arbeit wird selbst erledigt, nichts wird weitergegeben
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Übersicht über die Arbeit wird verloren
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zu viele Dinge sollen gleichzeitig erledigt werden
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Verzetteln in Kleinigkeiten
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Zunahme von Fehlleistungen
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Unpünktlichkeit
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Überforderung
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keine Zeit für Privatleben oder Urlaub
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Kontakt zu Anderen ist lästig
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Ungeduld, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Unkonzentriertheit
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Rückzug und Vereinsamung
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körperliche Symptome (z.B. Übelkeit, Verdauungsprobleme, Blutdruckschwankungen, Atembeschwerden, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Magen-, Darmprobleme)
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Depression
